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Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2020

In unserer neuen Rubrik "Kennt Ihr schon ...?" möchten wir immer mal wieder Wissenswertes und Interessantes mit Aha!-Effekt aus der Welt des Anglens präsentieren. Das können Themen sein, die nicht jeden Tag auf den Tisch kommen, Steckbriefe besonderer Fischarten, Videos unserer Gewässer oder andere spannende Dinge ...

Ihr findet die neue Rubrik "Kennt Ihr schon ... ?" unter dem Menüpunkt "Angeln & Veranstaltungen".

Als ersten Eintrag findet Ihr dort jetzt einen Artikel über den Wolgazander, der sich seit einigen Jahren in Niedersachsens Gewässern ausbreitet.
Hier geht's zur Seite:

» Kennt Ihr schon ... ?

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Für die aktuelle Studie zur "Ermittlung der Fischbestände in den freien Gewässern Hamburgs" suchen wir weiterhin Testangler*innen.
Mittels einem app-basierten Fangbuch werden alle Fänge mit den entsprechenden und für die Studie wichtigen Informationen wie Angelzeit und -ort, Methode, Anzahl der Ruten etc. eingegeben und gesammelt.

Es gibt für alle angenommenen Teilnehmer*innen eine Aufwandspauschale, außerdem winkt eine Verlosung.

Ausführliche Informationen zur Studie sind unter dem Menüpunkt » STUDIE FISCHBESTÄNDE zu finden.
Direkt zum Bewerbungsformular geht es » hier.

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Die "Interaktive Anglerkarte von Hamburgs Gewässern", eines unserer aktuellen Projekte, hatte die Erstellung einer aktuellen, interaktiven, Web-GIS-gestützten Anglerkarte (Internet-Geoinformationssystem vergleichbar mit Google-Maps) zur Aufgabe. Die aktuell relevanten Angelbereiche und weiteren Gegebenheiten sollten in einem Geoinformationssystem zusammengestellt sowie die Ergebnisse anschließend in interaktiver Form als Web-GIS ins Internet gestellt werden. Damit sind die Angler*innen in der Lage, für die entsprechenden Gewässerbereiche die notwendigen Informationen in benutzerfreundlicher Form abzurufen. Zur Erreichung dieses Ziels haben wir zunächst für zwei Jahre eine Förderung erhalten und wir hoffen, dass bei erfolgreichem Verlauf evtl. eine Verlängerung erfolgt. Die sonstigen Angelgewässer der vielen Hamburger Angelvereine und privaten Pächter könnten z.B. in einer solchen Verlängerung bearbeitet werden.

Der gesamte Projektbericht ist in unserer Rubrik Projekte zu lesen.
Zu finden ist der Projektbericht inkl. Screenshots » hier.

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Das erste Abfischen des Karauschen-Zuchtteiches war sehr erfolgreich. Es konnten fast 600 kleine Karauschen aus dem letzten Jahr und fast alle eingesetzten Alttiere gefangen werden. Ein Großteil der kleinen Karauschen wurde in einen größeren Aufzuchtteich gesetzt, der Rest wurde nach Planten un Blomen gebracht.

Das landesweit einzigartige Artenschutzprojekt des Anglerverbands Hamburg e.V. zur Wiederansiedlung und Erhaltung der Karausche zeigt erste Erfolge. Nachdem im zeitigen Frühjahr 2019 die Zuchtteiche in Kooperation mit dem Angelverein Alster e.V. ausgebaggert und in einen guten Zustand gebracht wurden, konnten im April 130 Karauschen eingesetzt werden. Einige weitere Tiere wurden nach Planten un Blomen gebracht, um die Öffentlichkeit auf das Verschwinden dieser mittlerweile leider recht unbekannten Fischart aufmerksam zu machen. Um Passanten auf die Fische aufmerksam zu machen, wurde eine schwimmende Infotafel installiert.

Abbildung 1:Schwimmende Infotafel in Planten und Blomen.

Schwimmende Infotafel in Planten un BlomenDas Teichbecken in Planten un Blomen wurde aufgrund von anstehenden Reinigungs- und Wartungsarbeiten schon im Februar dieses Jahres vollständig abgefischt. Dabei konnten erfreulicherweise neben den eingesetzten Fischen auch gut 150 kleine Karauschen gefangen werden. Ein erster Erfolg, hatten wir doch nicht damit gerechnet, dass die Fische sich in dem strukturarmen Becken vermehren würden.
Das Abfischen unseres Zuchtteiches konnte Corona-bedingt leider erst Anfang Mai stattfinden. Umso gespannter waren wir und einige Helfer des Alster Angelvereins, als es endlich losgehen konnte. Schließlich bekommt man die Fische während des Jahres kaum zu Gesicht und weiß erst nach dem Abfischen, ob das Jahr erfolgreich verlaufen ist und sich die Mühe ausgezahlt hat. So standen alle Beteiligten voller Erwartung vor dem kleinen Teich, bei dem schon Tage zuvor begonnen worden war, den Wasserstand abzusenken. Gleich der erste Fischzug zeigte, dass zumindest einige Karauschen im Teich sein mussten und dass auch die Vermehrung im letzten Jahr erfolgreich war. Nach insgesamt vier Fischzügen mit dem Netz durch den gesamten Teich waren die Fischwannen recht gut gefüllt. So konnten wir 98 der 130 besetzten Karauschen wieder fangen. Hinzu kommen gut 600 junge Karauschen aus der ersten eigenen Nachzucht. Ein Großteil der Karauschen wurden anschließend auf zwei Teiche verteilt. In dem einen Teich sollen die Alttiere und einige der jungen Karauschen den Bestand vergrößern und wieder für Nachwuchs sorgen, in dem anderen sollen die jungen Karauschen über den Sommer noch etwas wachsen und dann im Herbst in ein geeignetes Gewässer besetzt werden. Einige der Jungfische sind zudem wieder nach Planten un Blomen gebracht worden, um repräsentativ für Ihre Artgenossen die Öffentlichkeit auch sich aufmerksam zu machen.

Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis des ersten Jahres recht zufrieden. Bedenkt man, dass die Zuchtteiche frisch ausgebaggert wurden und die besetzten Karauschen auch noch recht jung waren, hoffen wir, in den nächsten Jahren die Anzahl an Jungfischen erhöhen zu können, um ausreichend Fische für Besatzmaßnahmen zu erhalten.

Abbildung 2: Die Karauschen werden sortiert
Abbildung 3: Ein Teil der Karauschen wird in den größeren Zuchtteich gesetzt
Abbildung 4: Abfischen des kleinen Zuchtteiches.

Die Karauschen werden sortiertEin Teil der Karauschen wird in den größeren Zuchtteich gesetztEin Teil der Karauschen wird in den größeren Zuchtteich gesetzt

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