Elbe-Seitenkanal: Angler*innen des AV Hamburg kommen günstiger ans Wasser
Es gibt wichtige Neuigkeiten am Elbe-Seitenkanal: Das Gewässer wird seit dem 1. Januar 2026 vom Angelfischerverband im LFV Weser-Ems bewirtschaftet. Und das hat auch Vorteile für Mitglieder des Anglerverbands Hamburg. Denn sie zahlen jetzt nur noch günstige 20 Euro für eine Jahreskarte – und damit 5 Euro weniger als bisher. Das haben Vertreter der beiden Angelverbände bei einem gemeinsamen Treffen abgemacht.
Der Verkauf der Angelkarten ist jetzt bei Hejfish (https://www.hejfish.com/d/16012) gestartet. Es werden Jahres-, Wochen- oder Tageskarten angeboten. Bei Hejfish sind außerdem die (unveränderten) Angel-Bedingungen sowie ausführliche Infos über das Gewässer abrufbar.
Insbesondere die Zanderangler wird erfreuen, dass sie ihrem Zielfisch in dem Kanal noch bis Ende Februar nachstellen können, während er in vielen anderen Gewässern bereits Schonzeit hat.
Der Elbe-Seitenkanal stellt aber nicht nur für Zanderangler ein hervorragendes Angelrevier dar. Der „ESK“ ist 115 Kilometer lang und erstreckt sich von der Elbe-Mündung bei Artlenburg im Norden vorbei an Lüneburg und dem zentral gelegenen Uelzen bis hinunter nach Calberlah westlich von Wolfsburg. Hier fließt der Elbe-Seitenkanal in den Mittellandkanal.
Der Fischbestand ist sehr gut. Es herrscht eine große Artenvielfalt. Raubfischangler schätzen neben dem Zander auch das Barschvorkommen mit guten Stückzahlen und Größen. Außerdem darf man sich immer wieder über Beifänge des eingewanderten Wolgazanders freuen. Sobald es wieder wärmer wird, kann sich auch der Ansitz auf Aal lohnen.
Der im Schnitt etwa 4 Meter tiefe Kanal kommt mit seiner geringen Strömung aber auch den Bedürfnissen vieler Friedfischarten entgegen. Deshalb verwundert es nicht, dass sich hier kapitale Karpfen, schöne Schleien und nahezu alle Weißfischarten wohlfühlen.
Mehr Infos und Karten: https://www.hejfish.com/d/16012
Der Angelfischerverband Weser-Ems und der Anglerverband Hamburg, die beide auch im DAFV organisiert sind, wollen sich in Zukunft stärker austauschen. In zwei Wochen treffen sich Fischereibiologen beider Verbände in Oldenburg, um Projekte ins Visier zu nehmen.







